15. Januar 2017

Titelbild: klietzick.de

Man soll ja nicht immer nur meckern, mache ich auch nicht, heute möchte ich mal ein gutes Beispiel zeigen, wie Gemeinschaft funktionieren kann.

Im 150-Einwohner Dorf Klietznick (nähe der Kleinstadt Genthin), in Sachsen-Anhalt hat man schon vor 10 Jahren den Wert eines kleinen Ladens erkannt. Dieser besteht nun mehr als 10 Jahre und ist ein wichtiger Anlaufpunkt im Dorf geworden. Der Laden funktioniert aber nur, weil Menschen diesen ehrenamtlich betreiben und unterstützen.

Jetzt mag manch einer sagen, sowas geht doch nicht! „Wer arbeitet und einen Laden betreibt, der muss auch davon leben können.“ Das habe ich nicht gedacht, sondern vielmehr, ein bedingungsloses Grundeinkommen würde gerade solch engagierten Menschen wirklich weiterhelfen, es würde sogar noch mehr Menschen dazu bewegen ehrenamtlich tätig zu sein!

Denn der Laden hat nicht nur die Funktion die Menschen im Dorf mit Waren zu versorgen. Was ist denn mit den Menschen, die z.B. aufgrund einer Behinderung oder des Alters eingeschränkt sind und nicht mehr in den nächsten Supermarkt fahren können? Vergessen tun wir alle mal etwas beim Einkauf. Dafür nochmal 10 bis 30 km fahren oder lieber dem Dorf etwas zu Gute kommen lassen und nebenbei noch die Umwelt schonen?
Ein weiterer Vorteil sind Waren direkt vom Erzeuger. Lange Transportwege zum Kunden und das gute Gefühl die eigene Region zu stärken, ist sicher auch nicht schlecht.

Meiner Meinung nach funktioniert so etwas auch nur in einer starken Gemeinschaft. Und den Platz für das Zusammenkommen hat man mit dem Laden auch gleich noch geschaffen. Aber es geht sogar noch mehr. (Fahrrad-)Touristen können sich hier nicht nur eine Pause gönnen und mit Proviant versorgen. Auch alles wichtige zum Dorf kann man hier erfahren, z.B. zum Museum.

Solche durch die Gemeinschaft möglichen Angebote muss man einfach erwähnen. Zusammenhalt bewirkt manchmal Wunder und ist eine echte Alternative.

15. Januar 2017

Titelbild-Quelle: Pexels

Das Jahr 2016 war gesellschaftlich gesehen das Jahr in dem die Zersplitterung nicht mehr zu übersehen war, ok, eigentlich war sie das schon vorher. Der Anfang dieses Prozesses liegt allerdings schon viel weiter zurück. In den letzten Jahren sind die unterschiedlichsten Bewegungen stark geworden, jede mit mehr oder weniger starken Unterschieden, was die Themen angeht. Ein paar Beispiele, die gemeint sind: AFD, Antifa, Pegida, Königreich Deutschland, die Identitäre Bewegung und viele weitere Gruppen.
Die Flüchtlingskrise, die Wirtschaftskrise, die Blauäugigkeit von Menschen, die oberflächliche Herangehensweise vieler haben diesen Gruppen erst eine Grundlage gegeben. Die Medien haben ihr Bestes dazu beigetragen. Oft denke ich beim Lesen von Artikeln, je einseitiger und extremer die Ansichten sind, umso besser lässt sich die Aufmerksamkeit der Leserschaft gewinnen. Natürlich haben auch nicht wenige von uns diesen Scheiß unreflektiert konsumiert.

Daraus resultiert in meinen Augen, dass viele Menschen, die eine neutrale und auch durchdachte Meinung zu etwas haben, oft in eine von beiden Ecken, linksextrem oder rechtsextrem gedrückt werden. Einfach weil ja nur eines zu gehen scheint. Entweder du bist eine „linksextreme Sau“ oder eben eine „rechtsextreme Sau“. Die Mitte ist ja langweilig, da muss man ja nachdenken, gar Dinge über den Tellerrand hinaus betrachten oder statt zu labern auch mal etwas tun, dass am Ende wirklich funktioniert. MEHR

6. Januar 2017

Der Jahreswechsel lässt einen schon mal zum Nachdenken kommen, das vergangene Jahr Revue passieren und das aktuelle betrachten. Immerhin überfliege ich die meisten Medien-Meldungen nur noch, egal zu welchem Thema. Selten sind Artikel wirklich gut, oder gar herausragend und sehr oft ist es sogar der größte belanglose Mist, den man da vorgesetzt bekommt. Eben Scheiße für die Massen! Allerdings heißt „für“ noch lange nicht, dass „Es“ den Dreck auch frisst!

Viele Schmierfinken Schreiberlinge, Politiker Schauspieler und Schmierblätter Medien scheinen ja die Wahrheit mit Schaufeln Löffeln gefressen zu haben und haben nichts weiter zu tun, als jegliche Art von Gruppe gegeneinander aufzuhetzen. Das reicht von klassisch Links gegen Rechts. Konservativ normal mittig scheint es schon gar nicht mehr zu geben. Geht über Männer gegen Frauen, Frauen gegen Frauen und Männer gegen Männer. Weiter geht es mit Schwulen gegen Heteros oder auch mal Lesbische gegen Lesbische, garniert mit allen gegen alle und Hunde gegen Katzen. Das wir alles sein müssen, jeden tolerieren und sowieso immer eigentlich alles zu können haben, versteht sich von selbst. Künstlich geschaffene Probleme sind die neue/alte Droge, die uns das Hirn vernebeln sollen.

Aktuell scheint ein großer Thementrend ja „Fake-News“ zu sein. Hat vielleicht schon mal jemand mitbekommen, dass Lügen und dadurch jemanden Schaden zuzufügen schon immer strafbar war? Dass sich so manches Medienhaus in diesem Land die letzten Jahre aber davon wenig beeindrucken ließ, wenn es um vermeintlich korrekte Darstellung einer Nachricht ging. Denn mit Geld lässt sich bekanntlich alles regeln, im Zweifel auch nach Verbreitung, solange der Gewinn stimmt. Ach so, und wobei wir gerade beim Lügen Märchen erzählen sind, das Blaue vom Himmel kann man sich spätestens jedes mal beim Wahlkampf anhören. So viel zum Thema „Fake-News“!

Na dann, Prost Mahlzeit, als hätten wir keine größeren Baustellen. Zugegeben, ein Sesselfurzer Beamter, der sein Einkommen quasi fest verbuchen kann, oder Menschen mit fett Kohle richtig Geld auf der hohen Kante, haben vielleicht wirklich keine anderen Probleme. Boahhrrrrr, da haben wir gleich die nächste Angriffsfläche: Warum hat der „Arsch“ hier nicht korrekt geschrieben „Beamt-er/-in“? Ganz einfach, weil jeder Mensch mit Verstand, wissen sollte, dass sinngemäß beide gemeint sein könnten. Alles andere ist hirnverbrannte Scheiße, Bullshit, Erbsenzählerei und vertane Zeit!

So und nun will ich Dich geneigter Leser mal auf ein paar wirkliche Baustellen aufmerksam machen. Also so Dinge, um die man sich eventuell mal kümmern könnte, wenn man sich nicht mit der oben genannten Scheiße beschäftigen oder im Sandkasten spielen würde. MEHR

16. Juli 2016

Um es gleich vorweg zu nehmen, ich bin auf 180, ich bin geladen und könnte frei drehen! Ich bin mittlerweile viel gewohnt, so was habe ich als zahlender Kunde aber noch nicht erlebt. Ich bin rücksichtslose „Einkaufskollegen“ gewohnt, aber definitiv noch auf kein so inkompetentes, rotzfreches „Verkaufstalent“ gestoßen. Denn, wer zu Kunden nicht freundlich sein kann, weil er wahrscheinlich einen beschissenen Tag gehabt hat, der ist hochgradig inkompetent, was den Einzelhandel angeht. Meine Meinung, darf man gerne widersprechen, sehe ich aber so.

Nun, was ist passiert, dass es einen Kunden im REWE-Markt im Ammertalweg in Erfurt so ankotzt, dass er definitiv die nächsten Monate den Markt nicht mehr betreten wird? Ein Einkauf hat gereicht, dass ich als jahrelanger Stammkunde sage, ich geh woanders hin. MEHR

29. März 2016

Das Wetter war heute recht angenehm, bis auf den Wind war es genau richtig für einen gemütlichen Spaziergang. Diesen haben wir dann auch gemacht, ist ja schließlich Ostern. Die Temperaturen steigen wieder und da will man raus, raus in die Natur. Gedacht, gesagt und getan. Eine gemütliche Strecke führt z.B. vorbei am Nordstrand, an der ehemaligen Diskothek Spot/MAD und dann weiter wie man gerne möchte.

Normalerweise könnte man recht entspannt über das Gelände der ehemaligen Diskothek in Erfurt spazieren. Den ehemaligen Parkplatz als einen kleinen wild bewachsenen Park betrachten und dort ein paar Minuten in der Sonne genießen. Wenn da nicht der viele Müll wäre. Ich meine, wir waren in den letzten Jahren ab und an mal dort, doch so langsam wird dieser verlassene Ort zur wahren Mülldeponie. Dort werden alte Fernseher, Möbel, Bauschutt und im Grunde jegliche Art von Müll entsorgt. Da das Gelände frei zugänglich ist, wird es dadurch auch langsam zur Gefahr für spielende Kinder. Der Boden ist stark mit Glassplittern bedeckt. Am hinteren Gebäude befindet sich der ehemalige Zuliefererbereich. Das Problem, der liegt ca 3m tiefer unten und ist auch nicht gesichert. Wer nicht aufpasst, landet dann auf vergammelnden Balken, alten Metalltonnen und anderem Müll, auf jeden Fall mit Blessuren. MEHR