Boahhh… Einkauf bei REWE im Ammertalweg 1 Erfurt

Um es gleich vorweg zu nehmen, ich bin auf 180, ich bin geladen und könnte frei drehen! Ich bin mittlerweile viel gewohnt, so was habe ich als zahlender Kunde aber noch nicht erlebt. Ich bin rücksichtslose „Einkaufskollegen“ gewohnt, aber definitiv noch auf kein so inkompetentes, rotzfreches „Verkaufstalent“ gestoßen. Denn, wer zu Kunden nicht freundlich sein kann, weil er wahrscheinlich einen beschissenen Tag gehabt hat, der ist hochgradig inkompetent, was den Einzelhandel angeht. Meine Meinung, darf man gerne widersprechen, sehe ich aber so.

Nun, was ist passiert, dass es einen Kunden im REWE-Markt im Ammertalweg in Erfurt so ankotzt, dass er definitiv die nächsten Monate den Markt nicht mehr betreten wird? Ein Einkauf hat gereicht, dass ich als jahrelanger Stammkunde sage, ich geh woanders hin.

Heute, am 16.07.2016 gegen 17 Uhr an der Kasse angekommen, versuche ich zunächst meine Ware aufs Band zu legen. Da fällt mir ein, ich brauche noch eine Tüte oder Beutel, jedenfalls was zum verstauen. Ok, unter dem Band liegen genug davon. Mein Blick kommt wieder am Band an, da hat jemand bündig hinter meine Getränke gleich seine Bierchen platziert. Wäre ja nicht schlimm, wenn nicht 2/3 meines Einkaufes noch im Wagen gelegen hätten. Hallo!? Ok, ich bin das erste mal satt, Augen aufmachen und nachdenken ist heute irgendwie nicht mehr angesagt.

Wir nähern uns dem eigentlichen Ereignis, Kassierer ich komme. Wie immer stelle ich meinen Rucksack in den Wagen und fange an die Ware, die kassiert worden ist, gleich zu verstauen. Man muss die Dinge ja schließlich nicht 5 mal anfassen. Da ich aber mitdenken kann, keine 80 und auch nicht senil bin, entschließe ich mich, die restlichen Waren einfach in den Wagen zu legen. Bei nur 2 geöffneten Kassen gibt es das schnelle Phänomen der „Schlangenbildung“. Man muss dass ja nicht übermäßig provozieren oder? Zurück zu dem Gedanken, meine Waren selbst in den Einkaufwagen zu überführen. Das heisst, ich wollte es selbst tun, bis mir der Mitarbeiter meine restlichen Waren in den Korb hinterher geworfen hat. Dazu der rotzfreche Kommentar: „Genau, erst mal alles in den Wagen, manche Kunden brauchen echt 10 Minuten um ihre Sachen einzupacken“. Jetzt fängt mein Puls langsam an die normalen Grenzwerte zu überschreiten. Kurz, ich kochte innerlich schon! Hinter mir sagt die Person, die weder Augen im Kopf hat noch abwarten kann: „Tja, time is money“. Ich denke mir: „So siehst du schon aus!“ und erspare mir jeden weiteren Kommentar. Zurück zum Mitarbeiter der REWE. Ich so zu ihm, mit leicht gereiztem Ton: „Die Kunden, die 10 Minuten brauchen um einzupacken, zahlen aber am Ende auch Ihren Lohn“. Er dazu sinngemäß: „Das geht trotzdem so nicht, sonst werden wir nie fertig“.

Mal ganz davon zu schweigen, dass ich definitiv keine 10 Minuten brauche für die „Überleitung“ meiner Ware, ist diese Art und Weise im Verkauf nicht tragbar. Sehr geehrte Damen und Herren im Ammertalweg, Sie haben soeben einen jahrelangen Stammkunden verloren! Möge Ihr Mitarbeiter seine beschissen schlechte Laune in Zukunft an anderen Kunden auslassen. Goodbye REWE-Markt!

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