Perfides Geschäftsmodell: Parkplätze vor Einkaufmeilchen

Tatort: Kahla in Thüringen. Erstmal folgendes, ich bin kein Autofahrer und sehe die Situation dadurch perfekt aus der Sicht einer unbetroffenen Person. Hier in Kahla gibt es ein kleines Einkaufsmeilchen, mit Penny, Kik, Rossmann und weiteren Geschäften. Davor befindet sich ein Parkplatz. Und damit wären wir, in meinen Augen, bei dem absolut perfiden Geschäftsmodell.

Hat schon mal einer einen Parkplatz vor einem Einkaufszentrum mit Parkuhrenpflicht gesehen? Nein? Ich bisher auch nicht. Denn die meisten Geschäftsinhaber dürften das als nicht unschädlich für ihr Geschäft ansehen.

Anders scheint dies in Kahla der Fall zu sein. Ich versetze mich gerade in den potenziellen Kunden. Noch fix mit dem Auto was einkaufen. Ahh, Parkplatz gleich davor und rein in den Laden, soll ja schnell gehen. Wer bitte denkt vor einem Einkaufszentrum nun an eine Parkuhr? Wahrscheinlich so gut wie keiner! Ich würde auch nicht dran denken, gehört doch zu größeren Geschäften mit dazu. Super Parkplatz, super Einkauf. Wer Kunden haben will, der braucht auch Parkplätze vor der Tür. Und genau dies wird hier ausgenutzt, denn parkt man hier zum Einkaufen und vergisst seine Parkuhr, dann zahlt man mit etwas „Glück“ 15 EUR. Also, man lässt nicht nur Geld im Laden, wofür die Parkplätze da sind, nein, man darf für den Parkplatz auch nochmal zahlen.

Mal ganz ehrlich, als Geschäftsinhaber hätte ich ein Problem mit solchen Geschäftspraktiken vor meiner Ladentür. Meinen Kunden zu Liebe, würde ich mir so was sogar verbitten!

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